Hundesalon
Anette
Arnold
Unterwasungen, Woltersgasse 4
96465 Neustadt/Coburg
Tel.:09562-5234
Mobil: 0171 - 8208451
Fax:09562-579881
Öffnungszeiten:
Montag bei Freitag
10 Uhr bis 18 Uhr
Termine nur nach Vereinbarung
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Nach der Behandlung |
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Die Arbeit eines Hundepflegers
ist nicht immer ein Honiglecken. Häufig werden uns bissige, verwahrloste, verflohte und verdreckte Tiere gebracht, aus denen wir
wieder salonfähige Hunde machen sollen. Manche Besitzer kommen in den Salon
und erzählen, sie hätten die letzten 2 Wochen nichts mehr an ihrem
Hund gemacht, weil sie ja sowieso hierher kommen wollten. Da frage ich
mich, wofür werden wir eigentlich gehalten? Denken die Besitzer, wir sind
begeistert, wenn wir uns bei der Arbeit ekeln dürfen? Oft glauben die Besitzer von total
verfilzten Hunden, wir könnten irgendwelche Wunder vollbringen und erwarten von
uns, dass wir das Fell wieder auskämmen können. Dies ist Tierquälerei und wird
von uns nicht unterstützt. Abgesehen von den Schmerzen, die wir dem Tier
zufügen würden, müssen wir auch an unsere eigene Gesundheit denken, da der
Vierbeiner in seiner großen Not dann auch gnadenlos zubeißen
würde. Dabei ist es egal, ob Yorkie oder Bobtail, alle haben Zähne und reißen
tiefe Wunden.
Aber trotz unzähliger
Narben an den Händen und schlechter Erfahrungen macht uns unsere Arbeit Spaß.
Der Beruf des
Hundepflegers ist leider in Deutschland kein anerkannter Lehrberuf. Deshalb
glauben viele Anfänger, sie könnten mit relativ geringen finanziellen Mitteln
und in Kursen, die mitunter nur eine!!! Woche dauern, die nötige Kenntnis und
Fertigkeit eines Hundepflegers erlernen und einen Salon eröffnen. Diese
„Fachleute“ werden dann, ausgerüstet mit einer dekorativen Urkunde (namens
„Diplom“), auf die Hunde losgelassen. Der ahnungslose Kunde, in Erwartung, er
würde seinen Hund einem diplomierten Hundefriseur anvertrauen, wird dann meist
bitter enttäuscht, gleichzeitig wird aber auch der gesamte Berufsstand
verunglimpft. Aber unser Staat ist nicht in der Lage, oder willens, diese
Zustände zu ändern und so werden auch in Zukunft lebende Tiere von völlig
unqualifizierten Leuten „verschönt“.